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Früher war mehr Lametta - moderne, passive Ionisationen

Die Älteren werden sich erinnern. Weniger an den Loriot-Sketch, sondern mehr an “Lametta”, andere metallisierte Folien oder Entladungsbürsten, die sich gerne an Auf- und Abwicklern fanden, um damit elektrostatische Aufladungen abzuführen. Heute ist doch einiges besser.

Passive Ionisation

Als passive Ionisation wird der Effekt bezeichnet, durch den geerdete, spitze Spitzen oder scharfe Kanten zur Ionisation angeregt werden. Ähnlich einem Blitzableiter bündelt eine Spitze oder Kante des Feld, das z.b. durch eine aufgeladene Warenbahn auf diese Spitze wirkt.

Ist die Feldstärke an dieser Spitze hoch genug, werden Ladungsträger aus der Spitze herausgerissen. Die umgebende Luft wird ionisiert und die Spitze somit zum Emitter. Diese geladenen Luftmoleküle, oder Ionen, wandern nun zur aufgeladenen Warenbahn und neutralisieren dort Aufladungen.

Da dieser Effekt schon viele Jahre bekannt ist, wurde in der Vergangenheit häufig "Lametta" (spiralisierte, fasrige, metallisierte Folie auf Gummibändern) in die Maschinen gehängt. Daraufhin konnte die Aufladung, z.B. an der Aufwicklung, deutlich geringer wahrgenommen werden. In den letzten Jahren verwenden viele Betreiber statt des Lamettas die etwas professioneller aussehenden Antistatikbürsten.

Doch auch bei Antistatikbürsten, wie beim "Lametta", gibt es mehrere sehr große ABER.

Funktions-Nachteile von Bürsten und Lametta - weniger ist mehr!

Wie bereits gelernt, bündeln wir auf den Spitzen des Lamettas oder den Borsten der Bürste das Feld und regen diese damit zum Ionisieren an. Dies erfolgt bei diesen beiden Maßnahmen jedoch nocht optimal.

Hierzu möchte ich ein gedankliches Bild malen:
Stellen Sie sich die Intensität beim Ionisieren mit der Antistatikbürste einmal vor, wie den Schmerz beim Ziehen an den Haaren. Viel Schmerz ist also mit viel Ionisation gleichgesetzt.
Nun ziehen sie mit der gleichen (geringen) Kraft einmal ein einem Haar, oder an einem Pferdeschwanz. (Ich habe das für sie einmal an unserer Tochter getestet).
Wir lernen: Es schmerzt bedeutend mehr, wenn man nur an einem Haar zieht (oder: das Kind quietscht lauter)

Doch was sagt uns dieser Versuch, oder das Bild?!

Bei der Ionisation verhält es sich so ähnlich, denn je mehr Feld auf eine (1) Spitze gebündelt wird, desto länger kann diese zum Ionisieren angeregt werden, und je weniger Spitzen ich einem Feld entgegen setze, desto mehr Feld bleibt für jede Spitze übrig. Weniger Spitzen bedeuten also besser Ionisation und weniger Restladung.

Praktische Nachteile von Bürsten und Lametta - das Leid des frühen Haarausfalls

Die einfachen, passiven Ionisatoren auf der Basis von metallisierter Folie (Lametta) oder leitfähigen Borsten (Antistatikbürsten) bringen durch ihren Aufbau leider einen prinzipbedingten Nachteil mit sich: Sie sind unstabil und "haaren".

Aus der Praxis unsere Kunden bekommen wir immer die Klagen, dass o.g. passive Ionisatoren oder Antistatik-Einrichtungen Haare oder Filamente verlieren. Diese können dann auf das Produkt fallen und dieses kontaminieren.
Da es sich hierbei in der Regel um Kunststoff-Fasern handelt, werden diese im späteren Verlauf auch nicht mehr durch eine Metalldetektion erkannt. Somit sind sie später häufig ein - wie wir sehen werden - vermeidbarer Reklamationsgrund.

Was also tun?!

Keine "Haare" -> kein Haarausfall und weitere Vorteile der Eltex RG52

Eltex bietet speziell für diese Anwendung eine passive Ionisationselektrode an.

Basierend auf der langjährigen Erfahrung die Eltex hat, wurde ein passiver Ionisator entwickelt, die RG52-Elektrode für die passive Ionisation.

Was macht die Eltex RG52 besser?

  • Die optimale Verteilung der Spitzen, für die bestmögliche passive Ionisationswirkung
  • Stabile Spitzen aus Edelstahl
  • Fest vergossen in einem stabilen Profil
  • Eine Montage-Nut für die stabile Montage
  • Sogar der Einsatz im Ex-Bereich ist zulässig

© Schnick Systemtechnik