Oberflächenspannungstest

Wussten Sie, dass unkontrollierte elektrostatische Entladungen einer der häufigsten Auslöser für Explosionen und Brände sind – und damit die drittgrößte Gefahrenquelle für Ihre Mitarbeiter?

Schützen Sie Menschen und Produktionsanlagen mit den elektrostatischen Erdungssystemen von Eltex. Die Eltex Erdungssysteme sorgen für mehr Sicherheit beim Umgang mit leicht entzündlichen und explosionsgefährdeten Stoffen.

Erfahren Sie mehr über elektrostatische Erdüberwachungssysteme, Erdungszangen und Explosionsschutz – in unserem Produktbereich zur elektrostatischen Erdung.

Übersichtsbroschüre

Plasmagenerator M-Serie

Die Multi-Kanal Generatoren der TIGRES M-Serie bieten ein modulares System mit höchster Prozesssicherheit, großer Flexibilität und kompakter Bauform.

Prozesssicherheit auf höchstem Level:

Plasmavorbehandlungsmodule stellen in automatisierten Produktionsanlagen eine Schlüsseltechnologie dar. Dabei ist höchste Anlagenverfügbarkeit unumgänglich für einen effizienten Produktionsprozess. Die TIGRES Generatoren der M-Serie bieten gegenwärtig im Bereich der Plasmageneratoren den technologisch fortschrittlichsten Leistungsumfang in Hinblick auf Prozesssicherheit sowie Prozessüberwachung.

  • Separate Leistungsregelung für maximale Anlagenverfügbarkeit:
    • Bei vielen üblichen Multikanalsystemen wird die an den Plasmadüsen abzusetzende Leistung durch manuelles Einstellen von Stellgrößen konfiguriert.

    • Dabei erfolgt keine Regelung, also kein kontinuierlicher Abgleich, keine Rückkopplung von IST-Wert zu SOLL-Wert.

    • Bei Multikanalsystemen der TIGRES M-Serie wird die Leistung kanalspezifisch geregelt, wodurch gewährleistet ist, dass das System Schwankungen (z.B. Netzspannung, Prozessgasstrom, Elektrodenabbrand) dynamisch ausgleichen kann.

    • Die Leistung der einzelnen Plasmadüsen kann dabei individuell gewählt werden, auch im laufendem Betrieb.

  • Modulares Konzept:
    • Vernetzbarkeit und zentrale Steuerung von bis zu 16 Generatoren mit jeweils 4 Kanälen

    • Verschiedene Plasmaköpfe an einem Generator möglich

    • Transparentes Anlagenkonzept mit Ausführung der einzelnen Plasmasysteme als autarkes Teilsystem mit separaten Energiequellen

  • Inklusive kanalspezifischer Echtzeitüberwachung mit System Quality Index
    • Multikanal Plasma Systeme sind üblicherweise als Reihen- oder Parallelschaltung ausgeführt. Dabei kommt nur eine Energiequelle für mehrere Plasmadüsen zum Einsatz und die Phasenlagen der einzelnen Plasmaentladungen sind synchron.

    • Diese Ausführung hat den wesentlichen Nachteil, dass nur die Schaltung der Einzeldüsen als Verbund überwacht werden kann, nicht die einzelnen Düsen. Die zum Teil eingesetzte optische Überwachung von Einzeldüsen ist hier deshalb notwendig, weil das zugrunde liegende elektrotechnische Anlagenkonzept keine Einzeldüsenüberwachung und -kontrolle ermöglicht.

    • Bei Multikanalsystemen der TIGRES M-Serie ist:

      • Pro Plasmadüse eine Energiequelle und separate Regelung ausgeführt, mit asynchroner Phasenlage der Einzelentladungen

      • Aufnahme des SQI aus der Leistungsregelung als Maß für die Stabilität des Regelkreises für die vollständige Prozessüberwachung

      • Daten-Log mit Analyse Funktionalität für das effektivste Toubleshooting verfügbar

  • Kompaktes Design:

    Im Vergleich zu anderen Multi-Kanal Generatoren äußerst platzsparende Bauform

  • Flexible Anbindung:

    I/O Schnittstelle und verschiedene Bus Systeme verfügbar

  • Einfache Integration:
    • In vorhandene Produktionslinien leicht integrierbar, optional über ein externes HMI auch dezentral bedienbar

    • Vernetzbarkeit beliebig vieler Generatoren verschiedenster Plasmawerkzeuge über eine Schnittstelle

Kompatible Plasmadüsen:


Behandlungswerkzeuge - Plasmadüsen

Ohne den richtigen Kontakt ist alles nichts. Daher ist bei der elektrostatischen Erdung auch ein besonderes Augenmerk auf den Erdungskontakter oder die Erdungszange zu legen.

Eine gute Erdungszange für die elektrostatische Erdung muss vielen Ansprüchen genügen. Sie muss langlebig und stabil sein. Die Zange sollte eine hohe Spannkraft für einen sicheren Halt aufweisen, dabei aber gute Bedienbarkeit gewährleisten. Und natürlich sollten die Zähne der Erdungszange scharf und haltbar sein, um auch nach langem Gebrauch sicher durch Inkrustierungen oder Lackierungen zu schlagen und die Erdung zu gewährleisten.

Übersichtsbroschüre

Plasmawerkzeug TIGRES T-Spot S3

Die robuste Plasma Standardlösung

Die Plasma T-SPOT S3 Reihe überzeugt durch eine breit einstellbare Plasmaleistung bei einer kompakten und leichten Kopfform, wechselbaren Düsenaufsätzen sowie durch Ihre robuste Bauweise.

Die Entladung beim T-SPOT wird in klassischer Bauweise zwischen einer zentrisch angeordneten Elektrode und der als Gegenelektrode dienenden Düse gezündet.

Durch die Kombination der Düsengeometrie und dem sich räumlich in der Düse ausbildenden elektrischen Strom entstehen zwei Bereiche der Plasmaentladung: Das Primärplasma mit Stromfäden, welche bis zur Düsenöffnung herausragen, sowie das Sekundärplasma ohne Stromfäden (wie auf den oben dargestellten Fotos erkennbar).

Das durchdachte Elektrodendesign des Plasma T-SPOT ermöglich den schnellen Wechsel von verschiedenen Düsentypen für ein weites Anwendungsfeld und ermöglicht eine lange Elektrodenlebensdauer sowie kurze Elektrodenwechselzeiten.

Bewährte Technik

Der bewährte Klassiker: Die Vorteile der Plasmareihe der T-SPOT-Serie liegen in einem flexibel einstellbaren, geregelten Plasma, seiner kompakten und leichten Kopfform sowie robuster Bauweise. Ideal zur Nutenbehandlung und Flächenbehandlung Aktivierung von Kunststoffen bei hohen Geschwindigkeiten, zur wirksamen Feinentfettung von Metallteilen und zum Entgraten von Kunststoffteilen.

  • Technische Daten:

    Leistung: 300 - 500 W
    Generator: M-Serie Kanäle: 1-4 Düsen pro Generator, Vernetzung mehrerer Generatoren möglich
    Arbeitsgase: Luft (weitere auf Anfrage) Potenzialfrei: nahezu Transformator: intern oder optional extern
    Plasmabehandlungsbreite: bis über 20 mm pro Düse, unbegrenzt kaskadierbar als Multi-Düsensystem für breite Anwendungen Mechanische Verschleißteile: keine

  • Ausführungen:
    • Bis zu 4 Köpfe pro Generator (M-Generator)

    • Punktdüse oder Schlitzdüse

    • Unabhängiger Betrieb der Köpfe, Leistungseinstellung auch unabhängig während der Entladung

Plasmawerkzeug TIGRES CAT

Plasma mit großer Wirktiefe und nahezu potenzialfrei

Mit Atmosphärendruck-Plasma werden Oberflächen aus Metall, Kunststoff, Glas und Verbundwerkstoffen äußerst wirksam entfettet bzw. feinstgereinigt oder auch aktiviert, um anschließend beim Kleben, Drucken und Lackieren eine gute Haftfestigkeit zu erzielen.

Das potenzialfreie Plasma wird bei der CAT-Technologie durch zwei Lichtbögen generiert, wobei der Gegenlichtbogen gleichzeitig als Gegenelektrode fungiert. Durch diese Methode wird der Einfluss des Verschleißes auf die Plasmabildung minimiert.

Ob Einzeldüse für Behandlungsbreiten von 15 - 30 mm pro Kopf oder mehrere Düsen nebeneinander für breitere Anwendungen - für jede energieintensive Vorbehandlung kann mit dieser leistungsstarken Technologie eine Lösung geschaffen werden. Ein Generator versorgt bis zu vier Düsenköpfe.

Auch hier können spezielle funktionelle Gruppen an der Polymeroberfläche durch unterschiedliche Prozessgase erzeugt werden.

Engergy Discharge Control (EDC) kann eingesetzt werden

Skalierbarkeit

Die Technologie kann über die Anzahl der Köpfe auf beliebige Materialbreiten skaliert werden. Die Wirktiefe des Plasmas beträgt abhängig von den Prozessparametern 5 - 30 mm.

Prozessintegration

Die Zuleitungen zu den Plasma CAT Köpfen können in Verlängerung zur Düse oder im 90°-Winkel ausgeführt werden.

  • Technische Daten:

    Leistung: 600 W bzw. 1000 W pro Düse
    Düsen pro Generator: 1-4 Prozessgas: Luft (weitere auf Anfrage)
    Potenzialfrei: nahezu
    Transformator: extern

  • Kernelemente der CAT-Technologie

    Der Generator erzeugt ein potenzialfreies Plasma, das durch einen Luftstrom aus der Elektrode heraus auf die zu behandelnde Fläche geführt wird.

    • Leistung von 600 W CAT Compact bzw. 1 kW CAT

    • Anschluss von bis zu 2 Köpfen unterschiedlicher Baureihe an einem Generator

    • Betrieb mit Gasen und Gasgemischen möglich

    • Die Zuleitungen werden je nach Bedarf in 2 m, 4 m oder 8 m Länge geliefert

    • Prozesssicherheit durch konstante Überwachung des Betriebszustandes der Anlage

Plasmawerkzeug TIGRES MEF

Kaltes potenzialfreies Plasma

Das regelbare, potenzialfreie Atmosphärendruck-Plasma dieser Baureihe ermöglicht eine skalierbare, homogene Oberflächenaktivierung vor dem Kleben, Drucken, Lackieren und Beschichten von Kunststoffen, Metallen, Papier, Glas, Karton, Verbundstoffen und Textilien.

Das Plasma wird bei der MEF-Technologie durch eine elektrisch behinderte Entladung generiert und als gebündelter Strahl mit Hilfe von Druckluft auf die Oberfläche ausgeblasen.

Mehrfachdüsen für breitere Anwendungen oder mehrere Plasmamodule für flächige Substrate - jeder Kundenanwendung kann mit dieser Technologie Rechnung getragen werden.

Um spezielle funktionelle Gruppen an der Polymeroberfläche zu erzeugen, können unterschiedliche Prozessgase eingesetzt werden.

Skalierbarkeit

Die Technologie kann auf beliebige Materialbreiten skaliert werden. Hierzu wird die benötigte Anzahl von 140 mm breiten Plasmamodulen aneinandergereiht.

Prozessintegration

Die Zuleitungen zu den MEF-Modulen können in Verlängerung zur Düse oder im 90°-Winkel ausgeführt werden.

  • Technische Daten:

    Leistung: 200 W pro Düse, geregelt, einstellbar
    Anzahl der Düsen: 3 - 20
    Prozessgas: Luft (weitere auf Anfrage)
    Potenzialfrei: nahezu
    Transformator: extern
    EDC Technologie: integriert
    NDC2 Technologie: integrierbar

  • Ausführungen:
    • Die Plasma MEF gibt es in folgenden Ausführungen:

      • Multi-Block mit 3 - 20 Düsen

      • Gerade Form oder V-Form der Elektrodenanordnung

  • Kernelemente der MEF-Technologie
    • NEU mit EDC Technologie, dadurch Plasmaintensität über die volle Bandbreite regelbar

    • Die Behandlungsbreite kann beliebig skaliert werden

    • Hohe Prozesssicherheit durch Parameterüberwachung, jetzt auch NEU mit NDC2

    • Die robuste Bauweise sorgt für einen wartungsarmen Betrieb und niedrige Betriebskosten

    • Der aktuelle Betriebszustand der Anlage kann am integrierten LCD–Display abgelesen werden


Freistrahlkorona

Übersichtsbroschüre

Freistrahlkorona TIGRES T-Jet

Corona für wämeempfindliche Oberflächen

Der Tigres T-Jet ermöglicht eine indirekte Corona-Behandlung mit sehr geringem Wärmeeintrag in die Oberfläche. Somit ist diese Technologie sehr gut geeignet für die Vorbehandlung wärmesensibler Substrate.

Die Corona-Entladung wird im Inneren des Kopfes zwischen zwei Elektroden erzeugt und durch einen Luftstrom auf die Oberfläche geleitet.

Ob Einzelkopf für Behandlungsbreiten von bis 50 oder 70 mm oder mehrere Köpfe nebeneinander um aufzuskalieren - für viele Einsatzzwecke kann mit dieser bewährten Technologie eine Lösung generiert werden. Die Innovation bei dieser Technologie ist die modulierte, hochfrequente elektrische Spannung. Ein Generator versorgt bis zu zwei 2 Düsen.

Bei Bedarf können unterschiedliche Prozessgase wie beispielsweise Stickstoff zum Einsatz kommen

Skalierbarkeit

Die Technologie kann über die Anzahl der Köpfe auf beliebige Materialbreiten skaliert werden. Die Wirktiefe des Plasmas beträgt abhängig von den Prozessparametern 10 - 40 mm.

Prozessintegration

Die Zuleitungen zu den Corona T-JET Köpfen können in Verlängerung zum Kopf oder im 90°-Winkel ausgeführt werden.

  • Technische Daten:

    Leistung: ca. 400 oder 600 W pro Kopf
    Behandlungsköpfe: max. 2
    Temperatur: ca. 40° C
    Prozessgas: Luft (weitere auf Anfrage)
    Potenzialfrei: nein
    Transformator: intern
    EDC Technologie: nein
    NDC2 Technologie: nein

  • Kernelemente der T-JET Technologie

    Die Elektrode erzeugt eine Entladung (Corona), die mittels eines Luftstroms auf die zu behandelnde Fläche übertragen wird.

    • Die Köpfe können einzeln oder zu zweit von einem Generator gespeist werden

    • Extrem leistungsstarkes System durch Hochfrequenzmodulierung

    • Das System ist geeignet für alle nicht-leitenden Substrate

    • Bewährte, robuste und kostengünstige Systemlösung

    • Kein Druckluftbedarf, da ein Gebläse integriert ist

Elektrostatische Erdung – sicherer Prozesse

Eltex Erdungssysteme überwachen und kontrollieren mit ihrem eigensicheren Stromkreis die komplette Erdverbindung zwischen einem mit dem Erdungskontaktgeber kontaktierten Objekt (Tankfahrzeug, Container etc.) und dem Potentialausgleichsleiter. Wird die einwandfreie, sichere Erdverbindung erkannt, können bei entsprechender Beschaltung der integrierten Wechselkontakte, optische oder akustische Signalgeber, Verriegelungen, Pumpen oder Ventile etc. angesteuert werden. Entstehende elektrostatische Aufladungen werden so zuverlässig und sicher abgeleitet.

In Verbindung mit den Eltex Erdungskontaktgebern, Kabelrücklaufrollen oder Erdungskabeln sorgen die Eltex Erdungssysteme dafür, dass Ihre Prozesse erst dann gestartet werden, wenn eine sichere elektrostatische Erdung vorhanden ist.

Die Verwendung von Erdüberwachunssystemen sorgt dafür, dass vorhandene Erdungskontaktgeber (z. B. Erdungszangen) beim Befüllen bzw. Entleeren von explosionsgefährdeten Medien aus Tankfahrzeugen und Silos auch tatsächlich benutzt werden. Da der entsprechende Prozess erst nach Erkennung der vorschriftsmäßigen Erdung gestartet werden kann, ist ein Höchstmass an Sicherheit gewährleistet.